Wie man im Unternehmen PIC/S-ready wird

Wie man sich Schritt für Schritt auf ein PIC/S-Audit vorbereitet

Phase 1 – Die PIC/S-Struktur verstehen

  • Zentralkomitee
  • Sekretariat
  • Arbeitsgruppen (Working Groups)
  • Unterausschuss Training (Sub-Committee Training)
  • Inspektorat-Netzwerk (Inspectorate Network)

👉 Das erklärt, warum Inspektoren untereinander abgestimmt sind.

Phase 2 – PIC/S-Dokumente abbilden (Mapping)

Hauptkategorien:

  • PI (Guidance)
  • Aide-Mémoire
  • Verfahrensdokumente (Procedural Documents)
  • Schulungsunterlagen (Training Materials)

Phase 3 – Aide-Mémoire als Checklisten nutzen

Aide-Mémoire werden zu:

  • Werkzeug für interne Audits
  • Realistischer Inspektionssimulation
  • Grundlage für Gap Assessments

Phase 4 – PIC/S-orientierte CAPA implementieren

Beispiel:

Gap bei Data Integrity → CAPA zu Audit Trail, Backup, Benutzerzugängen

Phase 5 – Das PQS gemäß ICH Q10 aktualisieren

PIC/S wirkt sich direkt aus auf:

  • Change Control
  • Abweichungsmanagement (Deviation Management)
  • Schulung (Training)
  • Daten-Governance

Achtung auf …

  • Nicht aktualisierte SOPs
  • Rein theoretische Schulungen
  • Unrealistische interne Audits

Wie man eine PIC/S-Abweichung managt

  • Ursachenanalyse (Root Cause Analysis)
  • Sofortige Korrekturmaßnahme
  • Systemische Präventivmaßnahme
  • Wirksamkeitsprüfung

Häufige Fehler

  • Zu denken, dass PIC/S nur „für das Ausland“ gilt
  • Die Working Groups zu ignorieren
  • Offizielle Checklisten nicht zu verwenden

Kompakte operative Checkliste

  • PIC/S-Gap-Assessment
  • Gemappte Aide-Mémoire
  • Zielgerichtete Schulungen
  • Nachverfolgbare CAPA
  • Aktualisiertes PQS

Use Case

Ein Unternehmen hatte PI 041 nicht gemappt → FDA-Abweichung zu Data Integrity → Exportverzögerung von 6 Monaten.

Vertiefe das Thema mit dem vollständigen Leitfaden auf GuideGxP.com

 

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