USP 382 und GMP-Audits: Was Inspektoren erwarten
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USP 382: Audit-Readiness für parenterale Verschlusssysteme
Einleitung
Während GMP-Audits und regulatorischer Inspektionen gelten parenterale Verschlusssysteme als Critical Quality Elements. Die USP 382 wird häufig als implizite Inspektionsreferenz herangezogen.
Regulatorische Analyse
Die USP 382 steht im Einklang mit:
- EU-GMP Annex 1 (Integrität des Container-Verschluss-Systems)
- Dem risikobasierten Ansatz nach ICH Q9
- Dem Lifecycle-Management gemäß ICH Q12
Was Inspektoren prüfen
- Nachweise der Functional Suitability
- Tests, die mit der realen Anwendung übereinstimmen
- Begründete Akzeptanzkriterien
- Ein wirksames Change Management
Praxisbeispiel
Fragmentationstest durchgeführt, jedoch ohne ein normkonformes Mikroskop → Finding.
Wie kritische Abweichungen vermieden werden
- Integration der USP 382 in das PQS
- Verknüpfung von Tests und Risikobewertung
- Frühe Einbindung der QA
Wesentliche Dokumente
- Qualifizierungsprotokoll
- Testberichte
- Risikobewertung
- Change-Control-Dokumentation
- Lieferantenvereinbarungen
Typischer Fehler / Korrekturmaßnahme
Fehler: Akzeptanzkriterien sind nicht begründet
Maßnahme: Technische Begründung und den vorgesehenen Verwendungszweck dokumentieren
Audit-Readiness gemäß USP 382 bedeutet, das Produkt, den Patienten und das Unternehmen zu schützen.
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