PHARMA LAB · PL-05-001

Kalibrierstrategie im Labor: vom Messrisiko ausgehen

Ein Kalibrierprogramm, das Messungen, Anforderungen, Kontrollen und Entscheidungen verbindet: operative Matrix und simulierter Fall mit Waage, Pipette und Temperatursensor.
Analysenwaage, Pipette und Thermometer mit Sonde auf einem Metrologiearbeitsplatz neben Referenzgewichten und einem Ordner.

Ein wirksames Kalibrierprogramm beginnt bei den Entscheidungen, die auf Messungen beruhen, nicht beim Terminkalender. Benennen Sie Messgröße, genutzten Bereich und Anforderungen; legen Sie anschließend Kalibrierung, Zwischenprüfungen, Ergebnisbewertung und Verantwortlichkeiten fest. Das Intervall ist ein Teil des Programms. Es gleicht weder ungeeignete Kalibrierpunkte noch unzureichende Messunsicherheit oder einen nie bewerteten Kalibrierschein aus. Waage, Pipette und Temperatursonde können unterschiedliche Entscheidungen unterstützen und verschiedene Kontrollen benötigen, auch innerhalb desselben Labors.

Dieser Leitfaden bietet eine eigenständige Strategie für die pharmazeutische Qualitätskontrolle, eine Matrix und einen simulierten Fall. Er legt keine universellen Fristen fest und ersetzt weder genehmigte Verfahren noch metrologische Kompetenz oder Anforderungen an die einzelne Messung.

1. Die Messung mit der Laborentscheidung verbinden

Beschreiben Sie für jede Tätigkeit die Größe, den tatsächlich genutzten Messbereich, die Bedingungen und die vom Ergebnis abhängige Entscheidung. Eine Masse zur Herstellung eines Standards, ein bei einer Verdünnung übertragenes Volumen und eine einer Probe zugeordnete Temperatur sind mehr als drei zu dokumentierende Zahlen. Sie können die Interpretation des analytischen Ergebnisses oder die Bewertung der Lagerbedingungen beeinflussen.

GuideGxP empfiehlt, von der Anforderung der Methode oder des Materials auf den zulässigen Beitrag der Messung zurückzugehen. Übernehmen Sie die Herstellerspezifikation nicht automatisch als Eignungskriterium. Prüfen Sie, ob Bereich, Auflösung, Unsicherheit und Einsatzbedingungen die vorgesehene Entscheidung tragen. Ist der Zusammenhang unklar, dokumentieren Sie den offenen Punkt und beziehen Sie den Methodenverantwortlichen ein, nicht nur die Person, die die Kalibrierung bestellt.

Der EU-GMP-Rahmen verlangt geeignete Geräte und relevante metrologische Kontrollen. Kapitel 3 behandelt Kalibrierungen und Prüfungen von Messgeräten in festgelegten Intervallen mit geeigneten Methoden und Aufzeichnungen. Kapitel 6 ordnet Ressourcen und Geräte in das System der Qualitätskontrolle ein. [3] [4] Die hier vorgeschlagene Matrix strukturiert diese Überlegungen; sie ist kein von diesen Kapiteln vorgeschriebenes Formular.

2. Ein Inventar der Messketten aufbauen

Das Inventar muss erkennen lassen, welche Konfiguration die Daten erzeugt. Erfassen Sie Kennung, Funktion, Standort, Verantwortlichen, Einsatzbereich und relevante Komponenten. Bei einer an ein Anzeigegerät oder Erfassungssystem angeschlossenen Sonde kann die gesamte Kette zu berücksichtigen sein. Der Kalibrierschein des Sensors allein weist nicht automatisch die Leistung der installierten Kombination nach.

Verknüpfen Sie Sensoren, Kanäle, Zubehör, wertverarbeitende Software und verwendete Referenzen. Werden Komponenten getrennt bewertet, erläutern Sie die Zusammenführung der Ergebnisse und noch zu prüfende Schnittstellen. Bei gemeinsamer Kalibrierung ist die vom Kalibrierschein abgedeckte Kombination zu benennen. Ein Wechsel des Anzeigegeräts oder Kanals darf im Programm nicht unsichtbar werden.

Erfassen Sie auch Referenznormale und Geräte für Zwischenprüfungen. Eine Prüfung schafft wenig Vertrauen, wenn ihre Referenz ungeeignet oder nicht beherrscht ist. Unterscheiden Sie verfügbare, auf bestimmte Einsätze beschränkte, außer Betrieb befindliche und zur Bewertung anstehende Geräte. Eine Kennzeichnung kann den Status sichtbar machen, muss aber auf verlässliche aktuelle Informationen verweisen und ersetzt diese nicht.

3. Kalibrierung, Verifizierung, Justierung und Qualifizierung trennen

Nach dem VIM stellt die Kalibrierung eine Beziehung zwischen Referenzwerten, Anzeigen und zugehörigen Unsicherheiten her und nutzt diese Beziehung zur Gewinnung von Messergebnissen. Eine Verifizierung bewertet anhand von Nachweisen, ob festgelegte Anforderungen erfüllt sind. Die Justierung verändert das Messsystem so, dass es die vorgesehenen Anzeigen liefert; sie ist kein Synonym für Kalibrierung. [1] Klären Sie im Auftrag und in den Aufzeichnungen die tatsächlich vorgesehenen Tätigkeiten und ihre Reihenfolge.

Eine Zwischenprüfung überwacht festgelegte Aspekte zwischen Kalibrierungen. Sie benötigt Zweck, Referenz, Bedingungen, Kriterium und Maßnahmen bei auffälligem Ergebnis. Ihr Bestehen weist keine Funktionen nach, die sie nicht beansprucht. Eine Prüfung an einem einzigen Punkt beschreibt beispielsweise nicht automatisch den gesamten Einsatzbereich.

Wartung dient der Erhaltung oder Wiederherstellung des Geräts; Qualifizierung führt Nachweise zum vorgesehenen Einsatz im jeweiligen Kontext zusammen. Annex 15 bildet den Rahmen für Qualifizierung und Lebenszyklus. [5] Kalibrierung, Qualifizierung und Methodenvalidierung ergänzen einander, ohne dass eine Tätigkeit die anderen automatisch einschließt. Werden alle im Plan als „Kalibrierung“ bezeichnet, lässt sich kaum erkennen, was tatsächlich nachgewiesen wurde.

4. Die Kalibrierleistung vor der Beauftragung festlegen

Der Auftrag sollte Kennung und Konfiguration, Größen, relevante Bereiche und Punkte, Bedingungen, benötigte Unsicherheit sowie erwartete Unterlagen beschreiben. Wählen Sie Punkte passend zum Einsatz: Die Abdeckung des Nennbereichs gewährleistet nicht, dass die entscheidungsrelevanten Bereiche des Labors erfasst sind. Deckt die angebotene Leistung den Bedarf nicht ab, muss diese Lücke vor dem Eingriff sichtbar werden.

Legen Sie den Umgang mit Daten vor und nach einer möglichen Justierung fest. Der Ausgangszustand hilft bei der Bewertung des bisherigen Einsatzes; spätere Ergebnisse beschreiben den Zustand nach dem Eingriff. Ein Bericht mit ausschließlich abschließenden Daten kann die dringendste Frage unbeantwortet lassen: Wie arbeitete das Gerät, als bereits verwendete Ergebnisse entstanden? Auch NIST weist auf den Wert der Daten vor und nach dem Eingriff für die Intervallüberprüfung hin. [7]

Bewerten Sie Kompetenz, Methode, Referenzen und Messfähigkeit des Dienstleisters bezogen auf den Auftrag. ISO/IEC 17025 betrifft Kompetenz, Unparteilichkeit und einheitliche Arbeitsweise von Laboratorien und wird zur Akkreditierung herangezogen. Sie ist nicht mit GMP gleichzusetzen und macht eine Akkreditierung nicht für jedes QC-Labor in jeder Situation verpflichtend. [6] Wenn Akkreditierung gefordert oder als Nachweis gewählt wird, prüfen Sie den tatsächlichen Leistungsumfang, nicht nur ein vorhandenes Symbol.

Metrologische Rückführbarkeit betrifft das Ergebnis: Sie erfordert eine dokumentierte Verbindung zur Referenz über Kalibrierungen und deren Unsicherheiten. Sie unterscheidet sich von der Nachverfolgung einer Seriennummer und gewährleistet allein keine Eignung für den Einsatz. [1] Verlangen Sie zur Größe und beauftragten Leistung passende Nachweise und vermeiden Sie pauschale Angaben wie „rückführbar“ ohne Kontext.

5. Ein Anfangsintervall wählen und dessen Überprüfung vorsehen

ILAC-G24/OIML D 10:2022 beschreibt eine risikobasierte Anfangswahl und eine datengestützte Überprüfung. Relevante Faktoren sind unter anderem benötigte Unsicherheit, Nutzung, Umgebung, Stabilität, Transport und Zwischenprüfungen. Es gibt keine für alle Geräte beste Methode. [2] NIST nennt kein allgemein festes Intervall; anwendbare externe Vorgaben sind ebenfalls zu berücksichtigen. [7]

Für die praktische Umsetzung empfiehlt GuideGxP, die anfängliche Begründung und ihre Annahmen aufzubewahren. Seltene Nutzung genügt nicht als Begründung, wenn sich ein Gerät während der Lagerung verändern kann; häufige Nutzung allein rechtfertigt ebenso wenig eine Kalenderformel. Beschreiben Sie Bekanntes und noch zu Beobachtendes. Vermeiden Sie Bewertungen, die ohne nachvollziehbare Logik ein Datum erzeugen.

Die Überprüfung muss instrumentelle Drift, Prüfstreuung und veränderte Bedingungen unterscheiden. Vergleichen Sie gleichartige Daten, erhalten Sie Informationen zu Eingriffen und bewerten Sie, ob die Kontrollen relevante Ausfälle erkennen. Eine Verlängerung erfordert angemessene Nachweise und Genehmigung nach dem lokalen System. Ein naher Termin wird nicht allein zur Lösung eines Organisationsproblems verschoben.

Berücksichtigen Sie auch Ereignisse, die eine Bewertung vor Fälligkeit erfordern: Stoß, Transport, Reparatur, Austausch, auffällige Ergebnisse oder neuer Einsatz. Nicht jedes Ereignis verlangt dieselbe Maßnahme, aber jedes ist anhand der betroffenen Funktionen zu bewerten. Das Programm muss festlegen, wer über Einsatzbeschränkung, Prüfung, erneute Kalibrierung oder Neubewertung der Qualifizierung entscheidet.

6. Eigene Matrix zur Steuerung des Programms

Die folgende Matrix verbindet Messungen und Kontrollen ohne universelle Fristen oder Grenzwerte. Kriterien sind lokal festzulegen und zu genehmigen. Die Überprüfungsspalte benennt Informationen, die eine Entscheidung verändern können, und keine automatische Erlaubnis zur Intervallverlängerung.

Messung und AnforderungRisiko und KontrolleNachweisVerantwortung und Überprüfung
Masse für analytische Vorbereitung: geeignete Leistung im EinsatzbereichUnzureichender Beitrag zur Vorbereitung; relevante Kalibrierung und definierte PrüfungenErgebnisse, Unsicherheit, Bedingungen und KriterienvergleichWaagen- und Methodenverantwortlicher; Überprüfung bei neuem Bereich oder Auffälligkeiten
Übertragenes Volumen: definiertes Pipetten-Spitzen-System und EinsatzUngeeignete Verdünnung; zur Konfiguration passende Kalibrierung und PrüfungenKonfiguration, abgedeckte Volumina, Ergebnisse und Kontrollen im EinsatzVerantwortlicher für Liquid Handling; Überprüfung bei geänderten Verbrauchsmitteln, Flüssigkeiten oder Leistungen
Temperatur: identifizierte Messkette und BedingungenEntscheidung auf unzuverlässiger Grundlage; Kettenkalibrierung oder Komponenten mit GesamtbewertungSensor-Anzeigegerät-Kanal-Zuordnung, Ergebnisse und relevante SchnittstellenprüfungenGeräteverantwortlicher; Überprüfung bei Austausch, Verlagerung oder Eingriff
Prüfreferenz: Wert und Eignung dokumentiertIrreführende Prüfungen; metrologische Verwaltung der ReferenzKalibrierschein, Lagerung, Kennung und EinsatzhistorieMetrologie; Überprüfung bei Schaden, Instabilität oder neuer Anforderung
Entscheidung zur Wiederverwendung: Kriterien erfüllt oder begründete BeschränkungenNutzung nach Eingriff ohne Bewertung; dokumentierte technische BeurteilungAnfangs-/Enddaten, Abweichungen, Entscheidung und EinschränkungenVom Qualitätssystem autorisierte Funktion; Überprüfung beim Schließen der Lücken
Intervall und Zwischenprüfungen: Vertrauen über die Zeit erhaltenUnerkanntes Problem; geplante Überwachung und BewertungHistorie, Ereignisse, Prüfungen und AuswahlbegründungProgrammverantwortlicher; Überprüfung bei Trends oder geändertem Einsatz

Ergänzen Sie im operativen Register Kennungen, Versionen, Fälligkeiten, Status und Verweise auf Aufzeichnungen. Bei mehreren Beteiligten sind Durchführung, technische Bewertung und Genehmigung zu unterscheiden. Weisen Sie nicht pauschal alles „QA“ zu, wenn das Urteil konkret zu benennende metrologische Kompetenz verlangt.

7. Vom Kalibrierschein zur Eignungsentscheidung

Vergleichen Sie nach Eingang beauftragte und ausgeführte Leistung. Prüfen Sie Identität, Konfiguration, Bereich, Punkte, Bedingungen, Ergebnisse, Unsicherheit und Referenzen; bewerten Sie Einschränkungen, Justierungen und fehlende Informationen. Das Ablegen eines ungeprüften Kalibrierscheins schließt die Einsatzentscheidung nicht ab. Eine Konformitätsaussage ist anhand der tatsächlich verwendeten Kriterien und Entscheidungsregel zu interpretieren.

Überschreitet ein Ergebnis einen genehmigten Grenzwert oder stellt es die Eignung infrage, sichern Sie Daten und Ausgangszustand, kontrollieren Sie die weitere Nutzung und leiten Sie die vorgesehene Abweichungsbearbeitung ein. Die Untersuchung muss anhand der verfügbaren Historie möglicherweise betroffene Messungen, den relevanten Zeitraum und Folgen für Entscheidungen bestimmen. Gehen Sie weder von der Fehlerhaftigkeit aller früheren Ergebnisse noch von der Aufhebung des Einflusses durch eine Justierung aus.

Die Wiederverwendung erfordert eine dokumentierte Entscheidung mit gegebenenfalls klaren Beschränkungen. Akzeptable Kalibrierung, Funktionsprüfungen, Konfiguration und Qualifizierungsstatus können auf unterschiedliche Weise beitragen. Machen Sie verbleibende Einschränkungen für Anwender sichtbar. Im von GuideGxP empfohlenen Ablauf sind „Kalibrierschein eingegangen“ und „zur Nutzung freigegeben“ unterschiedliche Zustände.

8. Simulierter Fall: Waage, Pipette und Sonde im selben QC-Labor

Ein Labor verwaltet alle drei Geräte mit einer gemeinsamen jährlichen Erinnerung ohne dokumentierte Begründung. Der Fall ist simuliert: Er weist den Geräten keine realen Ergebnisse zu und behauptet nicht, dass eine bestimmte Dauer immer falsch sei. Das Problem ist die fehlende Verbindung zwischen Kalender und tatsächlichen Messungen.

Für die Waage rekonstruiert der Verantwortliche die Vorbereitungen und den genutzten Massenbereich. Dabei erkennt er, dass die beauftragte Leistung nicht mit den für die Methode anspruchsvollsten Mengen verglichen wurde. Vor der Intervallentscheidung definiert er Anforderungen, Kalibrierabdeckung und sinnvolle Zwischenprüfungen. Er erfindet kein universelles Verhältnis zwischen Auflösung und Mindestmasse.

Für die Pipette dokumentiert er Gerätekörper, Spitzen, Volumina und Flüssigkeiten. Die Kalibrierung unter den vom Dienstleister angegebenen Bedingungen bleibt ein Teil des Nachweises; die Übertragbarkeit auf Einsatzbedingungen muss bewertet werden. Anwenderkompetenz und Eignung der Technik werden getrennt vom metrologischen Status betrachtet. Eine Pipettierauffälligkeit wird nicht automatisch allein der Pipette zugeschrieben.

Bei der Temperatur identifiziert er Sensor, Anzeigegerät und Kanal. Im bisherigen Programm lag nur der Kalibrierschein der Sonde vor. Die Gruppe klärt, welche Kombination abgedeckt war und welche weiteren Nachweise benötigt werden. Die Sensorkalibrierung allein belegt weder die Gleichmäßigkeit im gesamten Kühlschrank noch die Funktion der Alarmbenachrichtigung.

Die Überprüfung ergibt ein nach Zweck, Abdeckung und Kontrollen differenziertes Programm mit Verantwortlichkeiten und noch zu erhebenden historischen Informationen. Erst dann begründet das Labor Intervalle und legt deren Überprüfung fest. Der Fall vergibt keine neuen Termine, weil die für ihre Begründung benötigten Daten fehlen.

9. Fälligkeiten, Dienstleister und Änderungen steuern

Planen Sie Zeit für Eingriff, Transport, Berichtseingang, Bewertung und Bearbeitung von Lücken ein. Der Besuchstermin entspricht nicht zwingend dem Zeitpunkt, an dem das Gerät wieder für die Arbeit verfügbar ist. Benennen Sie qualifizierte Alternativen oder andere organisatorische Maßnahmen, wenn die Kontinuität der Tätigkeiten dies verlangt, ohne damit automatisch eine Nutzung nach Fälligkeit zu erlauben.

Berücksichtigen Sie bei der periodischen Programmüberprüfung versäumte Termine, unvollständige Kalibrierscheine, auffällige Prüfungen, Nichtverfügbarkeit, geänderte Nutzung und Dienstleisterleistung. Die Kennzahl „Eingriffe durchgeführt“ zeigt nicht, ob Ergebnisse bewertet wurden. Verknüpfen Sie Programmdaten mit Entscheidungen und Maßnahmen und vermeiden Sie Zählungen, die Ausnahmen verbergen.

Häufige Fehler sind die Verwechslung von Kalibrierung und Justierung, das Akzeptieren ausschließlich abschließender Daten, vergessene Prüfreferenzen, Intervallverlängerung aus Bequemlichkeit und die Gleichsetzung von ISO/IEC 17025 mit GMP. Ebenso falsch ist die kontextlose Übernahme von NIST-Dokumenten mit dem Titel „Good Measurement Practice“: Diese Abkürzung bezeichnet nicht automatisch pharmazeutische Good Manufacturing Practices.

Operative Schlussfolgerung

Die Strategie ist tragfähig, wenn das Labor für jede relevante Messung Anforderung, Abdeckung, Kontrolle, Nachweis und Entscheidung erklären kann. Beginnen Sie beim Einsatz, erhalten Sie die Historie vor und nach Eingriffen und überprüfen Sie das Programm bei veränderten Informationen oder Risiken. Der Kalender sollte aus dieser Begründung folgen und mit ihr verbunden bleiben.

Weitere Themen finden Sie im HUB Kalibrierung und Labormetrologie. Zur Trennung von Auswahl des Dosiersystems und metrologischer Kontrolle lesen Sie Pipetten auswählen: Luftpolster oder Direktverdrängung.

Quellen und Anwendbarkeit

Metrologische Quellen geprüft am 30. September 2026; EU-GMP-Texte am 29. September 2026 im Rahmen für Humanarzneimittel. Verwendet wird das veröffentlichte VIM3; VIM4-Arbeitsdokumente gelten hier nicht als aktuelle Ausgabe. Bei ISO/IEC 17025 wurden offizieller Katalog, Status und Anwendungsbereich eingesehen, nicht der vollständige Normtext. ILAC/OIML und NIST bieten im jeweiligen Kontext anzuwendende Leitlinien; Matrix, Fall und Ablaufgestaltung sind eigenständige GuideGxP-Empfehlungen.

  1. JCGM/BIPM — International Vocabulary of Metrology — JCGM 200:2012 (VIM3). Dritte Ausgabe, korrigierte Fassung 2012; Definitionen von Kalibrierung, Verifizierung und Justierung.
  2. ILAC/OIML — Guidelines for the determination of recalibration intervals of measuring equipment. ILAC-G24:2022 / OIML D 10:2022.
  3. European Commission — EU GMP Chapter 3 — Premises and Equipment. Fassung gültig ab 1. März 2015.
  4. European Commission — EU GMP Chapter6 Quality Control. Fassung gültig ab 1. Oktober 2014.
  5. European Commission — EU GMP Annex 15 — Qualification and Validation. Fassung 2015, gültig ab 1. Oktober 2015.
  6. ISO/IEC — ISO/IEC 17025:2017 — General requirements for the competence of testing and calibration laboratories. Ausgabe 2017, bestätigt 2023; öffentlicher Status und Anwendungsbereich.
  7. NIST — Recommended Calibration Interval. Seite aktualisiert am 29. Mai 2026.
Fachinformationen zur Entscheidungsfindung; sie ersetzen weder freigegebene Verfahren noch geltende Anforderungen oder das Gerätehandbuch.

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